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Freitag, den 19. Februar 2010 |
 Engländer fordern EU-einheitliche Tierschutzvorgaben Über 25 % des in Großbritannien verkauften Schweinefleisches entspricht nicht dem britischen Tierschutzstandard. Das berichtet die Zeitung „The Guardian“. Nach Informationen der Zeitung kommt mehr als die Hälfte des in England verkauften Specks aus den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und Italien, wo die Bauern ihre Tiere in kleineren als in Englang zugelassenen Buchten halten dürfen. 43 % aller sonstigen Schweinefleischprodukte kommen ebenfalls aus dem europäischen Ausland. Auch diese Produkte wurden unter weniger hohen Tierschutzstandards produziert, kritisiert der Guardian. Britische Verbraucher und Landwirte fordern nun eine strengere Kennzeichnung von aus dem Ausland importierten Lebensmitteln. „Es kann nicht sein, dass wir in Großbritannien extrem hohe und damit teure Tierschutzstandards erfüllen müssen, während unsere Berufskollegen ihre Waren wesentlich preiswerter produzieren können, weil die Standards dort niedriger sind. Wenn das so weitergeht, werden unsere Schweinebestände weiter dramatisch zurückgehen“, schimpfen viele britische Farmer. Sie fordern daher, endlich einheitliche Regelungen zur Tierhaltung in der EU festzuschreiben.
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