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Jungebermast ohne Risiken für die Verbraucher Drucken E-Mail
Sonntag, den 28. Februar 2010
In puncto Ebermast besteht noch Forschungsbedarf.

In puncto Ebermast besteht noch Forschungsbedarf.

Das Thema „Jungebermast“ wird inzwischen sehr intensiv auch bei den großen Schlachtereien verfolgt. Dr. Heinz Schweer von der Vion berichtete auf dem 8. Schweineworkshop in Uelzen, dass in einem internen Forschungsprojekt auf dem Schlachthof Helmond täglich Geruchsproben genommen und in verschiedenen Verfahren getestet werden. Das Ziel ist, Ebergeruch zu definieren und belastete Schlachtkörper sicher zu erkennen. Derzeit schlachtet Vion in der Niederlanden 10.000 Eber pro Woche, wobei die Schlachtkörper über die so genannte Schnüffelprobe auf Geruchsanhaftung geprüft werden. Der Absatz erfolgt hauptsächlich nach Großbritannien und in den Niederlanden. Auch die Firma Tönnies will diese Schiene weiter ausbauen und künftig  Eber nicht nur in den Betrieben in Rheda-Wiedenbrück und Sögel, sondern auch in Weißenfels schlachten. Denn die internen Abläufe und die Vermarktungswege müssen weiter optimiert werden, um Fleisch von Jungebern in größerem Umfang verarbeiten zu können. Dr. Jäger informierte, dass Tönnies ein neues Bezahlsystem nach Handelswert für Jungeber entwickeln werde. Das Risiko der Geruchsabweichung werde das Unternehmen bei diesem Schritt aber nicht auf die Produktionsstufe abwälzen. „Wer überdurchschnittliche Qualitäten abliefert, soll dies künftig honoriert bekommen. Ebergeruch wird auch beim neuen Abrechnungsmodell kein Bezahlkriterium sein“, so Dr. Jäger auf dem Schweineworkshop.

 

 

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