 Abladen am Schlachthof Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) stellt ab Donnerstag, den 2. September 2010 ihre Preisempfehlung für Schlachtsauen auf eine neue Basis. Ziel ist, die Markttransparenz zu erhöhen. Denn bislang wurden in der Sauenvermarktung in den meisten Fällen die tatsächlichen Vorkosten nicht offen und transparent ausgewiesen. Bislang hat die VEZG für Sauen einen Ab-Hof-Preis ermittelt. Künftig wird der Preis frei Eingang Schlachtstätte festgestellt. Hierbei werden in Abhängigkeit der Vermarktungssituation des einzelnen Viehhandelsunternehmens die tatsächlich anfallenden Vorkosten berücksichtigt.
Der Landwirt erhält ab diesem Zeitpunkt einen wesentlich höheren Auszahlungspreis je kg Schlachtgewicht, muss aber höhere Vorkosten in Kauf nehmen. Im Endeffekt werden hierdurch in der Sauenvermarktung weder höhere noch niedrigere Gesamterlöse erzielt. Neu ist auch, dass die VEZG die Preisfindung für Schlachtsauen von den Schlachtschweinen zeitlich entkoppelt. So wird die Sauennotierung bereits jeweils am Donnerstag veröffentlicht. Weitere Details lesen Sie in der aktuellen SUS-Ausgabe ab Seite 58.
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 Der Medikamenten-Einsatz soll sinken Die Niederlande haben eine so genannte Task Force eingerichtet, um den Einsatz von Antibiotika in der Veredlung in den nächsten Jahren deutlich zu senken. Ziel ist zum einen die weitere Verbesserung der Lebensmittel-Qualität. Außerdem will man auf diesem Wege das Auftreten von Antibiotika-resistenten Krankheitserregern im Humanbereich eindämmen. Aktuell erarbeitet die Task Force hierzu einen Leitfaden. Ziel ist vor allem, den Antibiotika-Einsatz im Rahmen einer Behandlung möglichst frühzeitig zu beenden, ohne dass der Behandlungserfolg auf dem Spiel steht. Hierbei geht es vor allem um metaphylaktische Behandlungen z.B. beim Absetzen der Ferkel oder beim Einstallen in die Mast. Wie das holländische Fachmagazin Agrarisch Dagblad berichtet, will die Task Force den Leitfaden schon im nächsten Jahr präsentieren.
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 Es wird weiter investiert Die weltweite Erzeugung von Schweinefleisch ist weiter im Aufwind. So zeigen aktuelle Auswertungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dass die Produktion von Schweinefleisch global auf gut 106 Mio. Tonnen im letzten Jahr gestiegen ist. Das sind gut 3 Mio. t mehr als 2008. Für das laufende Jahr wird ein weiterer Anstieg der weltweiten Produktion auf rund 109 Mio. t erwartet. Die größten Zuwächse sind dabei im asiatischen Raum zu erwarten. Hier legt die Produktion von Schweinefleisch aktuell um 5 bis 10 % jährlich zu. In den klassischen Regionen der Schweineproduktion wie Nordamerika und Europa ist die Erzeugung hingegen nahezu stabil. |
 Gute Ergebnisse in der Mast Die niedersächsischen Mäster haben ihre ökonomischen Betriebsergebnisse im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2009/2010 weitgehend gehalten. Das zeigen vorläufige Betriebszweigauswertungen der Beratungsringe Emsland, Cloppenburg sowie der VzF GmbH Uelzen und dem URS Sulingen. Hiernach haben die Mäster mit einer Direktkosten freien Leistung von 22 bis 24 Euro je 100 kg Zuwachs nahezu dasselbe Ergebnis erzielt wie im Vorjahr. Verändert hat sich jedoch die Relation der Kosten und Erlöse. So lag die Notierung im Wirtschaftsjahr 2009/2010 im Schnitt nur noch bei 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht. Das sind 14 Cent weniger als ein Jahr zuvor. Dem stehen allerdings auch rund 6 € geringere Ferkelkosten gegenüber. Zudem war das Futter rund 3 €/dt günstiger, was pro Schwein eine Kosteneinsparung von rund 8 € brachte. Bei einer leichten Verbesserung der biologischen Leistungen konnte damit unter dem Strich das Vorjahresergebnis erreicht werden. Die 25 % besten VzF-Mäster haben sogar eine Direktkosten freie Leistung von mehr 30 Euro je 100 kg Zuwachs erzielt. |
 Bei Schulterverletzungen bietet es sich an, der Sau ein Schulterpolster anzulegen. Neben der Körperkondition hat auch der Buchtenboden Einfluss auf die Schultergesundheit säugender Sauen. Wie ein Versuch im Landwirtschaftszentrum Eichhof in Hessen zeigt, schnitten Gussrosten am besten ab. Auf Platz zwei landeten Buchten mit Betonflächenelementen, gefolgt von mit einer Gummimatte ausgestatteten Buchten und Buchten mit Kunststoffflächenelementen. Die Sauen, die auf dem Kunststoff-Rost gelegen hatten, wurden am schlechtesten beurteilt.
Der Bodenbelag im Schulterbereich sollte auf keinen Fall Anti-Rutsch-Stege oder harte Kanten aufweisen und stets trocken sein.
Welche anderen Faktoren Schulterläsionen begünstigen, lesen Sie hier im Originalbericht zum Herunterladen.
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