 Der zurzeit beste Bayerische Piétrain-Eber: ZAGUNT 052667881 Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Institut für Tierzucht, hat in Kooperation mit dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV) und der Erzeugergemeinschaft und Züchtervereinigung für Zucht- und Hybridzuchtschweine in Bayern w.V. (EGHZ) das Programmpaket USDAT sowohl inhaltlich als auch technisch neu konzipiert.
Zu den wesentlichen Neuerungen zählen die Anpassungen an das neue Zuchtziel 2010 für die bayerische Schweineproduktion, die Vereinheitlichung der Prüfung von Jungsauen in Herdbuch- und Ferkelerzeugerbetrieben sowie die Automatisierung des Datenaustausches zwischen Testern und zentraler Datenbank. Mit dem neuen USDAT unterliegen etwa 85 Prozent der in Bayern remontierten Jungsauen einer verbesserten Leistungsprüfung. Damit nimmt Bayern bei der Anzahl getesteter Jungsauen die bundesweite Spitzenstellung ein.
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 Dr. Torsten Staack Im Vorstand der ISN–Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. ist eine wichtige Zukunftsentscheidung gefallen: Dr. Torsten Staack wird neuer Geschäftsführer der ISN.
Der 34-jährige Dr. Staack ist zurzeit Fachbereichsleiter bei der QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn. Er tritt seine neue Aufgabe zum 01. Oktober 2010 an.
„Wir freuen uns, mit Dr. Staack eine kommunikationsstarke Persönlichkeit mit Visionen für die deutsche Schweineproduktion gefunden zu haben“, so ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes. Der neue Geschäftsführer soll die effektive Arbeit der ISN weiterentwickeln und im engen Kontakt mit Politik, der Wirtschaft und relevanten gesellschaftlichen Gruppen die Interessen der zukunftsorientierten deutschen Schweinehaltung einbringen. Die ISN vertritt mit rund 12.000 Mitgliedern die Anliegen eines Großteiles der deutschen Schweineproduktion.
Dr. Torsten Staack hat nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen promoviert. Nach verschiedenen Tätigkeiten unter anderem in der Unternehmensberatung, ist er zurzeit als Leiter des Bereiches Marketing und Kommunikation bei der QS Qualität und Sicherheit GmbH mit Sitz in Bonn tätig. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner ist verheiratet und beabsichtigt, seinen Wohnsitz in die Nähe von Damme zu verlegen. |
 Ferkel sind in Anwesenheit der Sau mutiger und probieren eher unbekanntes Futter aus. Ferkel fressen mehr und abwechslungsreicher, wenn die Sau in der Nähe ist. Offenbar verlassen sie sich bei der Akzeptanz von neuem Futter auf die Erfahrung der Mutter. Das fand die Doktorandin Matije Oostindjer von der Uni Wageningen heraus.
Oostindjer suchte nach Strategien, um die Fresslust von Ferkeln zu fördern. Denn längst nicht alle Ferkel nehmen vor dem Absetzen festes Futter auf. Nachdem sie von der Mutter getrennt werden, fressen sie das feste Futter oft nicht direkt, was zu Kümmern und Krankheit führen kann.
Im Versuch setzte Oostindjer Ferkeln verschiedene Snacks vor, wie zum Beispiel Nüsse mit Schokoglasur oder Käsewürfel. Sie fand heraus, dass die Ferkel diese Snacks schneller probierten, wenn die Muttersau in der Bucht bei ihnen war. Auch Ferkel, die in einer reizreichen Umgebung – mit zum Beispiel Torf oder Holzspänen in der Bucht – aufwuchsen, fraßen mehr von den Snacks.
Die Anwesenheit der Sau hatte aber den größten Effekt. Die Wissenschaftler wollen nun untersuchen, wie die Sau den Ferkeln Informationen über das Futter übermittelt. Sie hoffen, dass ihre Untersuchungen dazu beitragen, ein neues Haltungssystem zu entwickeln, in dem Ferkel mehr von der Sau lernen können. |
 Horst Podssun, Stallbauer Ulrich Nörgaard und Sabine Krzyzanowski (v.l.) Die Neubukow Pork GmbH hat ihren Strohstall aus DDR-Zeiten mit einem Generalunternehmer in nur acht Wochen zur modernen Mastanlage mit knapp 2 800 Plätzen umgebaut. Durch die gebündelte Abluftführung kommt der Betrieb trotz angrenzender Wohnbebauung ohne Abluftfilter aus. Gesellschafter Horst Podssun, Ulrich Nörgaard von Danbauer und Geschäftsführerin Sabine Krzyzanowski streben künftig Tageszunahmen von 980 g an. Die gesamte Reportage lesen Sie in der SUS-Ausgabe 4/2010 ab Seite 8. In der Bildergalerie haben wir einige Fotos vom Betrieb zusammengestellt.
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 Die Exportgeschäfte der US-Amerikaner liefen schlecht. Nach einem 14 %-igen Rückgang im vergangenen Jahr sind die US-amerikanischen Schweinefleischexporte im ersten Quartal des Jahres 2010 gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um weitere 6 % geschrumpft. Auf Grund der gestiegenen Erzeugerpreise für Schweinefleisch in den USA lagen auch die durchschnittlichen Exportpreise ca. 3 % höher als im ersten Quartal des Vorjahres. Die Lieferungen nach Japan, dem wichtigsten Handelspartner der USA, gingen um mehr als 13 % zurück, da die japanische Schweinefleischproduktion deutlich gestiegen ist. Russland hat das Einfuhrkontingent für Schweinefleisch aus den USA von 100.000 t im Jahr 2009 auf 57.500 t für die Jahre 2010 und 2011 und weiter auf 51.600 t für das Jahr 2012 gesenkt. Nach den umfangreichen Betriebssperrungen US-amerikanischer Betriebe durch Russland gegen Ende 2009 kamen die Exporte nach Russland im ersten Quartal 2010 zum absoluten Stillstand. Aufgrund der noch anhaltenden H1N1-bedingten Einfuhrsperre für US-amerikanisches Schweinefleisch wurden im ersten Quartal 2010 ebenfalls keine Lieferungen nach China getätigt.
Starke Zuwächse wurden hingegen bei den Lieferungen nach Hongkong (+35 %) und den Philippinen (+171 %) verzeichnet. Trotz des Rückganges im ersten Quartal gehen Marktbeobachter für das gesamte Jahr 2010 jedoch von einer Ausdehnung der US-amerikanischen Schweinefleischexporte aus. Als Grund hierfür gilt eine deutlich stärkere Importnachfrage aus Mexiko und Ostasien.
Quelle: VDF |
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