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Meldungen
Mastanlage in Rekordzeit saniert Drucken E-Mail
Horst Podssun, Stallbauer Ulrich Nörgaard und Sabine Krzyzanowski (v.l.)

Horst Podssun, Stallbauer Ulrich Nörgaard und Sabine Krzyzanowski (v.l.)

Die Neubukow Pork GmbH hat ihren  Strohstall aus DDR-Zeiten mit einem Generalunternehmer in nur acht Wochen zur modernen Mastanlage mit knapp 2 800 Plätzen umgebaut. Durch die gebündelte Abluftführung kommt der Betrieb trotz angrenzender Wohnbebauung ohne Abluftfilter aus. Gesellschafter Horst Podssun, Ulrich Nörgaard von Danbauer und Geschäftsführerin Sabine Krzyzanowski streben künftig Tageszunahmen von 980 g an. Die gesamte Reportage lesen Sie in der SUS-Ausgabe 4/2010 ab Seite 8. In der Bildergalerie haben wir einige Fotos vom Betrieb zusammengestellt.

 

 
USA: Weniger Fleisch exportiert Drucken E-Mail
Die Exportgeschäfte der US-Amerikaner liefen schlecht.

Die Exportgeschäfte der US-Amerikaner liefen schlecht.

Nach einem 14 %-igen Rückgang im vergangenen Jahr sind die US-amerikanischen Schweinefleischexporte im ersten Quartal des Jahres 2010 gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um weitere 6 % geschrumpft. Auf Grund der gestiegenen Erzeugerpreise für Schweinefleisch in den USA lagen auch die durchschnittlichen Exportpreise ca. 3 % höher als im ersten Quartal des Vorjahres.
Die Lieferungen nach Japan, dem wichtigsten Handelspartner der USA, gingen um mehr als 13 % zurück, da die japanische Schweinefleischproduktion deutlich gestiegen ist. Russland hat das Einfuhrkontingent für Schweinefleisch aus den USA von 100.000 t im Jahr 2009 auf 57.500 t für die Jahre 2010 und 2011 und weiter auf 51.600 t für das Jahr 2012 gesenkt. Nach den umfangreichen Betriebssperrungen US-amerikanischer Betriebe durch Russland gegen Ende 2009 kamen die Exporte nach Russland im ersten Quartal 2010 zum absoluten Stillstand. Aufgrund der noch anhaltenden H1N1-bedingten Einfuhrsperre für US-amerikanisches Schweinefleisch wurden im ersten Quartal 2010 ebenfalls keine Lieferungen nach China getätigt.
Starke Zuwächse wurden hingegen bei den Lieferungen nach Hongkong (+35 %) und den Philippinen (+171 %) verzeichnet. Trotz des Rückganges im ersten Quartal gehen Marktbeobachter für das gesamte Jahr 2010 jedoch von einer Ausdehnung der US-amerikanischen Schweinefleischexporte aus. Als Grund hierfür gilt eine deutlich stärkere Importnachfrage aus Mexiko und Ostasien.
Quelle: VDF
 
VZ: Schweine in Baden-Württemberg halten Drucken E-Mail
Tiergesundheit und -schutz werden eine immer größere Rolle spielen

Tiergesundheit und -schutz werden eine immer größere Rolle spielen

Ein durchwachsenes Bild der landwirtschaftlichen Marktlage zeigte sich für das vergangene Jahr 2009, so Dr. Reinhard Funk zur Eröffnung der 28. VG-Vertreterversammlung Anfang Juli 2010. Eine positive Entwicklung der Preislage konnten im vergangenen Jahr nur die Ferkelerzeuger verzeichnen, Schlachtschweine und Jungbullen blieben unter Vorjahresniveau. Der Markt werde durch verschiedenste Parameter beeinflusst, umso wichtiger sei es, die biologischen Potentiale weiter auszuschöpfen und am Markt alle sich
bietenden Chancen zu nutzen!
Auch Minister Rudolf Köberle, den die VG bei der Versammlung begrüßen durfte, sah das Potential der baden-württembergischen Landwirtschaft: Eine Nische im weltweiten Markt finden und die landwirtschaftliche Produktion aus der Region Baden-Württemberg
unersetzlich machen – Eine Strategie, die sich lohnt: „Andere Länder beherrschen die Märkte, warum nicht auch Baden-Württemberg?“, so Minister Rudolf Köberle. Die Märkte sind miteinander verbunden: Die EU mit der Welt, Deutschland mit der EU, die Region Baden-Württemberg mit ihren Betrieben mit Deutschland, der EU und der Welt! Der Export müsse insbesondere bei Schweinefleisch weiter ausgebaut werden, die Selbstversorgung liegt hier über 110 %.
Tiergesundheit und Tierschutz werden eine immer größere Bedeutung spielen, so Köberle.
Nicht nur der Verbraucher fordere einen ethisch-moralisch vertretbaren Umgang mit den landwirtschaftlichen Nutztieren. Für den Landwirt zahlen sich die Tiergesundheit und das Tierwohl in barem Geld durch hohe Leistung aus.
 
NL: Branche packt Problem „Ferkelverluste“ an Drucken E-Mail
Bis 2020 wollen die Niederländer ihre Ferkelverluste um 10 bis 20 % senken.

Bis 2020 wollen die Niederländer ihre Ferkelverluste um 10 bis 20 % senken.

Der holländische Schweinesektor will die Ferkelverluste in der konventionellen Schweinehaltung in den kommenden zehn Jahren um 10 bis 20 % herunter schrauben. Dafür wurde das Aktionsbündnis „Ferkelvitalität“ gegründet. Ausgangspunkt dabei ist die durchschnittliche Ferkelsterblichkeit von 12,8 % in 2008. In 2020 sollen die Verluste im Abferkelstall demnach zwischen 10,2 und 11,5 % liegen.

Für die biologische Schweinehaltung sind die Ziele noch ehrgeiziger: Bei einer heutigen Ausfallrate von 20 % sollen die Bio-Schweinehalter diese um 30 bis 40 % auf 12 bis 14 % verringern.

Auslöser für die Bildung des Aktionsbündnisses war die große Aufregung in den holländischen Medien: Die Tierschutzorganisation Varkens in Nood berichtete von drei Millionen Ferkeln, die jedes Jahr frühzeitig sterben. Etwa zur gleichen Zeit fand ein Wanderer in Brabant ein noch lebendes Ferkel in einer Kadavertonne – die Bilder kursierten im Internet. Daraufhin krempelte der Sektor die Ärmel hoch und packte das Problem an.

 
Schweinefleisch ohne Umwegen nach China Drucken E-Mail
Fleischexporteure liefern jetzt direkt nach China.

Fleischexporteure liefern jetzt direkt nach China.

Für deutsches Schweinefleisch gibt es auf dem chinesischen Markt künftig weniger Zugangshürden. Dies gilt aktuell jedoch nur für sechs ausgewählte Betriebe bundesweit, darunter die Großschlachter Tönnies und Westfleisch. Der begehrten Zulassung für den Direktimport nach China, die künftig die zeitaufwendige Lieferung über Hongkong überflüssig macht, waren jahrelange Verhandlungen einer Kommission des Bundeslandwirtschaftsministeriums vorangegangen, schrieb die Neue Westfälische. Bei Westfleisch sprach man von einer "vielversprechenden Exportchance", wenig konkret blieb auch Tönnies-Geschäftsführer Josef Tillmann. "Das fängt jetzt mit ein paar Containern an", sagte er. "Es können nach einem Jahr aber auch schon 50 sein. Der Bedarf dort ist riesig."
 
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