 Von links nach rechts: Volker Baumann (stellv.Vorsitzender SZV/ZEG), Jörg Sauter (GF SZV), Matthias Jacobs (GF RVV), Dr. Christian Hodapp (GF ZEG), Heinz-Rudolf Hilgers (Vorsitzender REG), Stephan Kisters (GF REG) Die Rheinische Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel (REG), die Rheinische Vieh Vermarktungs GmbH (RVV) sowie der Schweinezuchtverband / Zuchtschweine-Erzeuger-gemeinschaft (SZV/ZEG) haben am 1. Juli 2010 in Stuttgart eine enge Zusammenarbeit bei der Vermarktung von German Hybrid-Jungsauen aus dem Rheinhybrid-Konzept vereinbart und entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet.
Ziel und Anspruch der REG ist es, so deren Vorsitzender Heinz-Rudolf Hilgers, den Abnehmern von Ferkeln große Gruppen sowie homogene Partien mit einer Genetik anzubieten. Dabei muss diese aus einem Guss stammen und an deutsche Marktverhältnisse optimal angepasst sein. Hier sehen wir, so Hilgers weiter, gute Chancen, dies mit German Hybrid-Jungsauen, die aus dem Rheinhybrid-Konzept stammen, zu verwirklichen und zu gewährleisten.
Bereits anlässlich der am 22.6.2010 beschlossenen Fusion des Landesverbandes Rheinischer Schweinezüchter (LRS) mit dem SZV wurde das neue Label German Hybrid der Öffentlichkeit vorgestellt. Regionale Bezüge und Vernetzungen sowie enge Vertriebsstrukturen gepaart mit einer leistungsfähigen, bundesweiten Basiszucht, intensiver Stations- und Feldprüfung sowie modernster wissenschaftlicher Instrumente wie Genomselektion bilden das Grundgerüst von German Hybrid. |
Ein Kamerateam begleitete Beraterin Petra Klaus. Wer mehr über den Beruf "Schweinespezialberater" wissen möchte, kann sich ein Video der LWK Niedersachsen anschauen. Anschaulich und praxisnah wird anhand von Aufnahmen auf landwirtschaftlichen Betrieben die Arbeit von Schweinespezialberaterin Petra Klaus dargestellt. Das Video vermittelt zudem das umfassende Beratungsangebot der LWK Niedersachsen für Schweinezucht- und Schweinemastbetriebe. Die dargestellten Fälle zeigen, dass sich im Idealfall produktionstechnische und betriebswirtschaftliche ergänzen. Auch die tierärztliche Beratung, z.B. durch den Schweinegesundheitsdienst, ist ein wichtiger Bestandteil im Betreuungspaket. Hier der Link zum Video. |
 Neues Fütterungskonzept für Topigs-Schweine. Die Fütterung der Mastschweine muss an die Genetik angepasst werden. Um den Mästern eine Orientierung zu geben, hat die Topigs-SNW GmbH jetzt ein neues Fütterungskonzept für Topigs-Mastferkel herausgegeben. Mehrere Untersuchungen belegen, dass Topigs-Tiere zu Beginn der Mast einen höheren Lysinbedarf aufweisen. Das Zuchtunternehmen empfiehlt deshalb einen Lysingehalt von 1,22 % im Vormastfutter. Die Fütterung von hochwertigem Futter zahlt sich durch bessere Futterverwertung und bessere Schlachtkörper aus. Hingegen sollten im Endmastfutter der Energie- und Lysingehalt eingeschränkt werden, damit die Tiere nicht verfetten. Hier werden Energiegehalte von 13 MJ ME sowie ein Lysingehalt von 0,92 % empfohlen.
Auch die Futterkurve muss an das Wachstumsvermögen der Genetik angepasst werden. Topigs arbeitet mit einer solchen, die auf ein Zunahmeniveau von 850 bis 880 g ausgelegt ist, wobei der Betrieb über Zu- und Abschläge entsprechende Anpassungen vornehmen kann.
Die neue Empfehlung gilt für alle Mastschweine aus Topigs-Sauenlinien (Topigs 20, 30 und 40), die mit einem Pietraineber angepaart wurden. Das Fütterungskonzept kann als dreiseitiges PDF-Dokument hier herunter geladen werden. Ebenso ist eine telefonische Kontaktaufnahme unter 02536/344250 möglich.
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 Beirat des Vereins
Mit der Gründung des Vereins „Wir erzeugen Fleisch“ haben Organisationen und Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Fleisch die Basis für eine gemeinsam getragene Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit geschaffen.
Wie der zum Vorsitzenden berufene Rudolf Festag von der Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO) mitteilte, hat der Verein in einer ersten Beiratssitzung vier Themenfelder definiert, die für die Branche wichtig sind: "Ernährung/Gesundheit", "Tierschutz/Tierwohlsein", "Klimaschutz/Nachhaltigkeit" und "Welternährung/Ethik". Zu diesen sollen in einem ersten Schritt Argumentationsleitfäden ausgearbeitet werden. Anschließend will man die Informationen durch eine systematische Pressearbeit in die Öffentlichkeit tragen.
Der Beirat des Vereins hat die Bonner Agentur Agrikom damit beauftragt, die Öffentlichkeitsarbeit für die Branchenkommunikation Fleisch in der Startphase zu übernehmen.
Wesentliche Gründe für die Entscheidung sind der sofortige Beginn ohne weiteren Zeitverzug, die Umsetzung eines breiten Leistungsspektrums bei einem begrenzten Budget, die Möglichkeit, Erfahrungen und Know-How aus der CMA i.L. zu nutzen und die Kompetenz des Geschäftsführers Helmut Brachtendorf.
Bislang steht dem Verein ein kleiner sechsstelliger Betrag zur Verfügung, der von den 14 Gründungsmitgliedern als Startbudget aufgebracht wurde. Festag ist jedoch zuversichtlich, die Finanzierung in den nächsten acht bis zehn Monaten auf eine breitere Basis stellen zu können. Dafür sei es wichtig, erste Erfolge zu erzielen und damit Überzeugungsarbeit zu leisten. Er ist überzeugt, die überwiegende Mehrzahl der Akteure der Wertschöpfungskette Fleisch mittelfristig mit einem fairen Verteilungsschlüssel für die Initiative gewinnen zu können.
(Im Bild von links nach rechts: Karl-Heinz Schulze zur Wiesch, Achim Schmitz, Rudolf Festag, Josef Hempen, Yvonne Gausepohl, Dr. Heinz Schweer, Josef Tillmann)
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 Bei den Dreharbeiten für den Fernsehwerbespot des Fleischerhandwerks Auch 2010 wird es wieder eine gemeinsame Fernsehwerbung des deutschen Fleischerhandwerks geben. Sie wird im Spätsommer und Herbst auf den reichweitenstarken Sendern des privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehens ausgestrahlt werden. Um eine möglichst breite Werbewirkung zu erzielen, wird den Fleischer-Fachgeschäften wieder eine Reihe von zusätzlichen Werbemitteln zur Verfügung gestellt. So können Betriebsinhaber vor Ort von der bundesweiten Kampagne profitieren.
Im Zentrum der werblichen Aussage steht erneut der Slogan „Fleischerhandwerk - Das Original“. Ziel der Fernsehwerbung ist, sich mit klaren Botschaften deutlich von den Nachahmern handwerklicher Qualitätsmerkmale in Einzelhandel und Industrie abzusetzen. Dagegen stellt die Werbung des Fleischerhandwerks regionale Wirtschaftskreisläufe und persönliche Kundenbeziehungen, handwerkliche Vielfalt und Qualität sowie ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bei handwerklich hergestellten Produkten.
Zur Verdeutlichung dieser Zusammenhänge wird daher in dem zehnsekündigen Spot der Slogan mit starken Bildern und Aussagen zu den Aspekten „Heimat“, „Echtes Handwerk“ und auch „Faire Preise“ unterstützt. Darüber hinaus nutzt die Werbung des Fleischerhandwerks die Wirkung der bekannten und erfolgreichen Imagekampagne des Handwerks unter dem Motto „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“
Das deutsche Fleischerhandwerk ist seit 2005 ist mit einer eigenen Fernsehwerbung in den deutschen Haushalten vertreten. Die prognostizierte Reichweite für 2010 wird etwa bei den Werten des Vorjahres liegen. Das bedeutet, etwas mehr als 60 Prozent aller Erwachsenen oder rund die Hälfte aller haushaltsführenden Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen von mehr als 2.000 Euro werden den Spot zu sehen bekommen. Damit diese Werte erreicht werden konnten, haben alle Landesinnungsverbände bei der Gemeinschaftswerbung des Fleischerhandwerks an einem Strang gezogen. |
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